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Bei der Privatinsolvenz ist eine gute Beratung sehr wichtig

Privatinsolvenzverfahren

Mit der Privatinsolvenz gibt der deutsche Staat allen ehrlichen Schuldner eine Gelegenheit, sich von ihren Schulden oder Verbindlichkeiten zu befreien, doch das Privatinsolvenzverfahren ist äußerst knifflig, weshalb schon vor dem eigentlichen Insolvenzverfahren eine gute Beratung wichtig ist. Im Privatinsolvenz Ratgeber können sich alle Privatpersonen bzw. Verbraucher über die Voraussetzungen und die Bedingungen für eine erfolgreiche Privatinsolvenz informieren …

Die Kniffligkeiten des Privatinsolvenzverfahrens erklären sich schon, wenn man sich die Bedingungen und Voraussetzungen, welche für eine erfolgreiche Privatinsolvenz erfüllt sein müssen, einmal genauer ansieht. Grundsätzlich müssen im privaten Insol- venzverfahren immer alle Gläubiger berücksichtigt werden und zwar jeder einzelne Gläubiger, mit all seinen individuellen Insolvenzforderungen. Diese Aufgabe ist für die meisten Schuldner nur schwer zu erfüllen, denn oft genug resignieren sie nach jahre- langem Schuldenaufhäufen einfach. Sie werfen meist Mahnbescheide, Rechnungen und Mahnungen ungesehen in den Papierkorb, weil sie ohnehin keine Lösung für ihre finanziellen Probleme sehen. Obwohl eigentlich Jedermann klar ist, dass dies genau der falsche Weg ist, wird er dennoch immer häufiger praktiziert. In diesem Fall zeigt sich bereits die erste Hürde für sehr viele Schuldner. Diese Hürde kann aber durch eine Schuldnerberatung genommen werden. Anerkannte Schuldnerberatungsstellen gibt es mittlerweile in nahezu jeder größeren bundesdeutschen Stadt.

Wichtig dabei ist, dass die Schuldnerberatung kostenfrei arbeitet, also dem ohnehin verschuldeten Hilfesuchenden nicht noch zusätzliche Kosten verursacht. Im ersten Schritt wird die Schuldnerberatung alle Gläubiger ausfindig machen. Hierfür stehen Werkzeuge, wie die Abfrage bei der Schufa oder anderen Auskunfteien zur Verfügung. Mit Hilfe der Abfragen lassen sich die Gläubiger recht gut ermitteln, was eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Privatinsolvenz darstellt. Denn sobald nur ein Insolvenzgläubiger im außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan nicht erfasst wurde, kann das gesamte Privatinsolvenzverfahren als gescheitert angesehen werden und die Restschuldbefreiung nach Abschluss der Wohlverhaltensperiode bleibt aus. Doch nicht nur bei der Aufstellung der Gläubiger und deren Forderungen kann eine professionelle Insolvenzberatung hilfreich zur Seite stehen. Ebenso ist es möglich, dass sie den gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan aufstellt.

Die Anwälte einer seriösen Insolvenzberatung haben andere Möglichkeiten, mit den Gläubigern in Kontakt zu treten und mit ihnen zu verhandeln, als der Schuldner selbst. Durch die große Erfahrung der Mitarbeiter in einer solchen Insolvenzberatung wird es zudem möglich, viele der Gläubiger davon zu überzeugen, von einem Teilbetrag ihrer Insolvenzforderungen abzulassen. So kann eventuell ohne die Privatinsolvenz eine kostengünstige Schuldenbereinigung erzielt werden, bei der mit einem vergleichs- weise geringen Betrag alle Geldschulden ganz ohne eine Insolvenz abgetragen werden können. Voraussetzung für diesen außergerichtlichen Einigungsversuch ist allerdings, dass dieser Geldbetrag auch tatsächlich zur Verfügung steht. Sollte das nicht möglich sein, begleitet die Insolvenzberatung den Schuldner anschließend durch die gesamte Privatinsolvenz. Dabei berät sie ihn über seine Rechte und klärt ihn ebenfalls über die Pflichten auf. Denn sobald er diese Pflichten im Insolvenzverfahren verletzt, riskiert er die Versagung der Restschuldbefreiung und den Abschluss seiner Privatinsolvenz.

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